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Mongolische Rennmaus - Meriones unguiculatus

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Buchtipp

Die Mongolische Rennmaus ist ein Nagetier aus der Familie der Langschwanzmäuse. Ausgewachsen werden die weiblichen Tiere 60 bis 100 Gramm schwer, die männlichen Mäuse 80 bis 120 Gramm.

Ihr Rumpf ist in etwa 10-14cm lang, die Schwanzlänge beträgt 10-12cm. Rennmäuse nutzen ihren langen Schwanz, um die Balance zu halten.
Sowohl Männchen als auch Weibchen sind am ganzen Körper behaart, auch am Schwanz und unter den Fußsohlen.
Sie haben einen rundlichen Kopf mit relativ kleinen Ohren und großen runden Augen.

Ihre Hinterbeine sind im Vergleich zu den Vorderbeinen dreimal so lang. Das ermöglicht den kleinen Nagern ein hohes Tempo und weite Sprünge.
Die natürliche Fellfarbe der Mongolischen Rennmaus ist bräunlich mit heller Unterseite (diese Farbe nennt man Agouti).
Rennmäuse sind im Rhythmus von 2 bis 4 Stunden tag- und nachtaktiv.
In Gefangenschaft erreichen sie ein Alter von 2 bis 4 Jahren.

Buchtipp 2

Die Mongolische Rennmaus ernährt sich von Samen, Nüssen, Früchten, Wurzeln, Pflanzenteilen, kleinen Insekten (z.B. Grillen, Heuschrecken und Mehlwürmer) und trinkt nur sehr wenig, es sollte aber trotzdem immer eine Wasserschale im Käfig stehen.
Außerdem gibt es für Rennmäuse ein spezielles Rennmausfutter oder Kleintierfutter, welches eine Mischung aus oben genannten Nahrungsmitteln darstellt.
Rennmäuse sind sehr soziale Tiere, sie betreiben ausgiebig gegenseitige Fellpflege und kuscheln viel. Ihre Familienmitglieder erkennen sie am Geruch und verteidigen so auch ihr Revier vehement gegen Eindringlinge.

Wenn sie ihre Umwelt beobachten, stellen sich die Mongolischen Rennmäuse auf die Hinterbeine. Bei Gefahr trommeln sie mit diesen auf den Boden, was von den anderen Rennmäusen als Warnsignal verstanden wird.
Mongolische Rennmäuse erreichen ihre Geschlechtsreife mit 8 (Weibchen) bis 12 (Männchen) Wochen und werfen nach 23 bis 26 Tagen 1 bis 11 Junge. Diese sind am Anfang nackt und blind und werden vier Wochen von der Mutter gesäugt.
Rennmäuse sind sehr gesellig, sollten daher nicht einzeln gehalten werden. Für Anfänger empfiehlt sich aber außerdem, zu Beginn nicht mehr als 3 Tiere zu halten, da so die Revierkämpfe erst einmal überschaubar sind.

Die kleinen Mäuse sind sehr nagerfreudig, weswegen auf genügend Knabbermöglichkeiten im Käfig geachtet werden muss.
Das Einstreu sollte mindestens 15 bis 20 cm betragen und die kleinen Nager sollten außerdem regelmäßig ein Sandbad mit Chinchillasand in ihrem Käfig haben, dieses muss etwa aller 2 bis 3 Tage gewechselt werden.
Beim Kauf eines Laufrades ist es wichtig, darauf zu achten, dass es in etwa einen Durchmesser von 25.30cm hat und dass die Lauffläche geschlossen ist, weil die Rennmäuse sich sonst an ihren Füßen verletzen. Mongolische Rennmäuse haben einen kaum wahrnehmbaren Geruch, daher ist die komplette Säuberung des Käfigs nur etwa aller 3 bis 4 Wochen nötig.

Unterordnung: Mäuseverwandte (Myomorpha)
Überfamilie: Mäuseartige (Muroidea)
Familie: Langschwanzmäuse (Muridea)
Unterfamilie Rennmäuse
Arr: Mongolische Rennmaus
Gattung: Sandmäuse (Meriones)
Wissenschaftlicher Name:

Meriones unguiculatus

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